„Stadt Land Lust"


Blauer Salon


Unter dem Titel „Stadt Land Lust" fand am vergangenen Freitag der vierte „Blaue Salon" in der Juks statt. Dabei wurde den Fragen nachgegangen, wie die Menschen Stadt erleben und gestalten können, welcher Unterschied zwischen städtischem Leben und Leben auf dem Land besteht und was eine Stadt anziehend macht. Auf dem Podium saßen die Schülerin Hannah Held, die Integrationsbeauftragte der Stadt Biberach Yvonne Moderecker, der Ulmer Baubürgermeister Tim von Winning und der Moderator Peter Langer. Von Winnig betonte, dass es bei all den vielfältigen Einflüssen und aktuellen Bedingunsfaktoren wie Mobiltät, Wohnungsbedarf, Digitalisierung und Zuwanderung für einen Stadtbaumeister eine große und spannende Herausforderung ist, heute die Stadt von morgen zu planen. Für Yvonne Moderecker war es wichtig, dass die verschiedensten Lebensentwürfe gemeinsam in der Stadt ihren Platz finden und Ghettoisierung verhindert wird. Hannah Held wünschte sich ein generationenübergreifendes Miteinander von Jung und Alt. An das Podiumsgespräch schloss sich eine lebhafte Diskussion im Publikum an. Auf die Schlussfrage des Moderators, ob man sich – in Anlehnung an Michel Houellebecqs „Unterwerfung" - in Biberach 2050 einen muslimischen Oberbürgermeister vorstellen könne, kam kein Widerspruch.

Carl Langer und Vincent Booch von der Musikschule Tritonal eröffneten den Abend mit zwei Gitarrenduos, anschließend gab der Juks-Chor unter der Leitung von Uli Marquart zwei acapella songs zum Einstimmen.




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