Blauer Salon


Gespräche über Kunst, Kultur und Gesellschaft


„Wie die Kunst mit der Bildung Roller fährt" im „Blauen Salon"

in der Juks am 2. März 2018 mit interessanten Gästen auf dem Podium

Die Bedeutung der Kunst in Schule und Bildung beschäftigte im dritten „Blauen Salon" der Juks die Sprecher auf dem Podium wie das interessierte Publikum, das zahlreich erschienen war. Zu wenig Zeit, fachfremde Lehrer und eine als unnötig empfundene Bewertung des Kunstunterrichts wurden insgesamt kritisiert.
Marco Hompes, Leiter des Museums Villa Rot in Burgrieden, stellte fest, dass Kinder und Jugendliche, wenn sie denn einmal im Museum sind, das, was sie dort vorfinden, in der Regel spannend finden. Es gelte, die Barrieren des Zugangs zu verringern und Kulturschranken abzubauen.
Für Willi Siber, renommierter Künstler und langjähriger Kunst-Lehrer, ist die Bedeutung von Kenntnissen über die Künste wichtig; ohne fundiertes Wissen können junge Menschen zum Beispiel zeitgenössische Kunst nicht einordnen und verstehen. Diese Vermittlung komme in der Schule viel zu kurz.
Willi Glück, Theaterschüler der Juks, stellte die Bedeutung von Spaß und Zusammenhalt heraus, die er seit Jahren in der Juks erlebt. Durch sie wurden für ihn künstlerische Prozesse als Teil seiner eigenen Entwicklung erfahrbar.
Karl Schley, ehemaliger geschäftsführender Schulleiter der Schulen in Biberach formulierte das Fazit der lebendigen Diskussion: Es kommt darauf an, Kinder und Jugendliche in der Schule zu glücklichen Menschen zu machen und die Beschäftigung mit Kunst ist dafür fundamental.
Die Moderatorin Sabine Brandes, Geschäftsführerin des Landesverbandes der Jugendkunstschulen in Baden-Württemberg, stellte abschließend fest, dass das Publikum durch seine rege Beteiligung und mit seinen prägnanten Vorschlägen gut eine Beratungskommission des Kultusministeriums bilden könnte.

Foto von links nach rechts: Sabine Brandes, Marco Hompes, Willi Siber, Willi Glück, Karl Schley

 





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