Matthias-Erzberger-Schule


„Malen, Erleben, Erfahren"


Von Sept. bis Nov. 2017 war ich als Künstlerin im Regelunterricht der Erzieherinnen- und Erzieher und begann über ein gemeinsames Gespräch mit den Erzieherinnen und Erziehern. Wir thematisierten die verschiedenen und möglichen Wahrnehmungsschulungen über künstlerische Prozesse, sprachen über die Chancen im „Scheitern" und daraus resultierende neue Möglichkeiten und Ansätze, neue Erfahrungen zu machen und über Empathie und Sensibilisierung im Umgang mit Kindern.
Hierbei stand der Erfahrungs- Austausch zwischen mir als Künstlerin (der Person von außen) und den Auszubildenden (integriert in festen Strukturen) im Fokus. Mein Anliegen war es, die jungen Menschen zu inspirieren, sie zu ermutigen und zu freien Denkprozessen zu aktivieren, die sie anschließend in das kreative, gestalterische Arbeiten einfließen lassen sollten.
In teilweise philosophischen, intensiven Gesprächen loteten wir gemeinsam Möglichkeiten der Veränderung in der kreativen Förderung von Kindern in ihren Einrichtungen aus und versuchten neue Lösungsansätze zu finden, die sie in ihrer anschließenden praktischen Arbeit mit den Kindern einfließen lassen konnten. Im Vordergrund stand das freie Arbeiten, neue Techniken mit den Kindern umzusetzen und auf schabloniertes Arbeiten zu verzichten.
Im praktischen Teil arbeiteten wir über rhythmische Diktate (klassische Musik) grafisch mit Tusche auf Papier. Wir entwickelten anschließend typografische Elemente und gestalteten eine großformatige Collage.
Weiterhin gestalteten wir aus unbehandeltem Draht mehrere große dreidimensionale menschliche Figuren, hierbei war die Schwierigkeit, dies an Mitschülern umzusetzen und den Körpertastlinien entsprechend die Anatomie zu übertragen.
Eine andere Gruppe arbeitete mit Ton. Während dieser Arbeit ging es vorrangig um die Materialerkundung und anatomische Aspekte zu integrieren, sowie konkave und konvexe Formen sicher zu erkennen und zu gestalten. Die Gestaltung eines menschlichen Kopfes konnte realistisch oder abstrakt und reduziert in der Fläche und Form durchgeführt werden.

Die Präsentation führten die Schülerinnen/ Schüler fast eigenständig durch. Diese fand im Rathaus in Biberach statt und wanderte anschließend in das Foyer der Jugendkunstschule
Gez. Andrea Tiebel-Quast ( Juks)
Begleitet wurde das Projekt von Jutta Seitz (Matthias-Erzberger-Schule)

Finanziert vom Kommunalen Bildungsplan

 




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